Brücken zueinander bauen

Zueinander Brücken bauen

In unserer Schule lernen leben und arbeiten zunehmend Kinder und Lehrer unterschiedlicher Herkunftsländer, Kulturen und Religionen. Um mit dieser Vielfalt umgehen zu können, und über Gemeinsamkeiten und Differenzen ins Gespräch kommen, ist die Förderung entsprechender Kompetenzen von großer Bedeutung. Im Rahmen eines Projekts haben wir in unserer Schule einen Akzent zum Thema interkulturelles und interreligiöses Lernen gelegt. In einem offenen Lernprozess konnten die Schüler/innen einiges über die drei Weltreligionen  Judentum, Christentum und Islam erfahren. Durch das gegenseitige kennen lernen der Wurzeln und Grundlagen der jeweils eigenen Religion und der beiden anderen monotheistischen Weltreligionen und dem Erforschen der Gemeinsamkeiten und Unterschiede, sind die Schüler/innen miteinander in Dialog getreten und arbeiteten zusammen. Höhepunkt bildete eine Exkursion am 10. März 2017 nach Innsbruck. Dort besichtigten wir eine Moschee, die Synagoge und den Dom. Wir bekamen eine sehr engagierte Führung durch die Religionslehrerin Erdem Cifci und konnten Hautnah einen Imam erleben. Durch traditionelle Balkava Tee und Getränke erlebten wir eine besondere Gastfreundschaft. Herzliche Aufnahme erfuhren wir in der einzigen Synagoge Tirols und Vorarlbergs durch Hanne Mitterstieler, die uns vieles Wissenswertes über das Judentum nahe brachte. Schließlich stand noch die Domkirche auf dem Programm, als eine der wichtigsten katholischen Kirchen in unserem Land. Das Projekt hat einen entscheidenden Beitrag zur interkulturellen Bildung der Schüler/innen geleistet. So ging es darum, den Dialog zu fördern, voneinander zu lernen, sich der eigenen Werte und der der anderen bewusst werden und Wissen und Grundlagen der einzelnen Religionsgemeinschaften zu erlangen.

Mag. Andreas Geisler

Religionslehrer